Circle Videomag|Interview
Nun, die Kunde vom neuen Videomagazin “Circle” wird sich langsam rumgesprochen haben doch neben den bekannten Fakten sind noch einige Fragen offen geblieben.Thomas Fritscher, eine Hälfte des Projekts, hat sich ein bishen Zeit genommen um etwas Licht ins Dunkel zu bringen und hat einige Fragen beantwortet.
Wie seid ihr beide als jahrelange Freunde auf dem Rad, aber auch hinter der Camera, auf die Idee gekommen gemeinsam das Projekt CIRCLE in Angriff zu nehmen? Hattet ihr von Anfang an konkrete Pläne oder hat sich dieses Projekt aus einem lockeren Gedanken heraus entwickelt?
Markus und ich haben schon viele Sachen zusammen gemacht. Angefangen mit ‘Zines, über unsere Zusammenarbeit bei der Freedom zu den ersten Gehversuchen im Videoschnitt. Zuletzt waren wir beide freie Mitarbeiter beim Soul Video. Da lag es irgendwie auf der Hand mal wieder ein Projekt gemeinsam zu machen. Anfang des Jahres wurden wir dann von der Fine Lines Media GmbH angesprochen, einer Agentur von Skatern hier aus Köln, die ein Skateboard Videomagazin als Beilage des Monster Skateboard Magazins herausgeben. Uns gefiehl die Idee, so etwas für BMX zu produzieren, wir fingen an rumzuspinnen und hoffen nun, auch zu einem Ergebnis zu kommen.
Welche Schwerpunkte sind bereits zu dem Zeitpunkt ab zu sehen? Habt ihr bereits ein bestimmtes Konzept für die Inhalte?
Das erste und wichtigste Konzept ist eigentlich der Schwerpunkt auf Europa und dabei hauptsächlich Deutschland, Österreich und
hoffentlich der Schweiz. Ansonsten würden wir gerne ein Video machen,das nicht nur reine “wer hat was wo gemacht” Info ist und den Zuschauer mit Contestsections zudröhnt, sondern auch Persönlichkeiten zeigt (ohne das die sich unbedingt Flaschen auf dem Kopf zerschlagen), schön anzuschauen ist und auch Sachen bringt, die man von Videomagazinen, besonders hierzulande, vielleicht nicht unbedingt gewohnt ist. Wenn sich das jetzt sehr wage anhört liegt das daran,dass wir selber noch etwas konzeptlos sind.
Videomagazine arbeiten meistens mit vielen verschiedenen Filmern und Fahrern zusammen die regelmäßig aufnahmen beisteuern. wird dies bei CIRCLE genauso sein oder versucht ihr soviel wie möglich auf Achse zu sein um die Clips zum Großteil selbst zu tapen?
Natürlich sind wir auf freie Mitarbeiter angewiesen, sonst funktioniert so etwas glaube ich nicht. Eine ganze Armee von Kids mit
Handycams hilft meiner Meinung nach allerdings auch nicht weiter, und so würden wir gerne einen Großteil des Videos selber drehen oder von Leuten bekommen, die mit ihrer Kamera umzugehen wissen. Wir haben mit einem kleinen Kreis Leute gesprochen, deren Arbeit uns gefällt, und viele von ihnen haben uns ihre Zusammenarbeit zugesichert. Wir sind offen für jeden Beitrag, aber einen gewissen Anspruch an die Qualität der Aufnahme wollen wir uns nicht nehmen lassen.
Standpoint oder Shook?
Eigentlich bin ich Pils Trinker aber zur Not tut’s auch ein Kölsch.
Premiere Pro oder Final Cut?
Ist das eine rhetorische Frage? FCP for life!

